Marion-Mirijam Hofstätter
Beratung & Supervision

Welten verbinden | Marion Mirijam Hofstätter | Lebensberatung für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung

 

Lebensberatung für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung

Lebensberatung  wird von vielen Menschen selbstverständlich in Anspruch genommen. Sehr oft geht es um grundlegende Lebensthemen:

  1. Was sind meine Bedürfnisse und wie drücke ich diese aus?

  2. Wer bin ich? Wie möchte ich sein?

  3. Was sind meine Stärken? Wo habe ich Schwächen? Wie gehe ich mit diesen um?

  4. Wie werde ich ernst genommen?

  5. Wie gehe ich mit meinen Gefühlen um? Wie kann ich diese steuern?

  6. Wer ist der „Herr in meinem Haus“? Meine Gefühle oder Ich? Wer ist das Ich?

  7. Wohin mit meiner Wut? Darf ich meine Ängste, meine Trauer, meine Scham zeigen?

  8. Bin ich in Ordnung so wie ich bin? Bin ich liebenswert? Bin ich wertvoll?

Diese und noch viel mehr Themen beschäftigen Menschen. Aber sind das nicht auch Themen von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung?

Aus meiner beruflichen Tätigkeit als Dipl. Behindertenpädagogin weiss ich um die Existenz solcher Fragen. Und es ist mir als Lebens- und Sozialberaterin ein wichtiges Anliegen, ALLE Menschen zu unterstützen, welche diese in Anspruch nehmen möchten.


Beratung und Begleitung von Eltern und Geschwistern von Menschen mit Behinderung

Menschen mit Behinderung sind meist gut umsorgt. Eltern, Geschwister, Omas und Opas, Tanten und Onkels, KrankenpflegerInnen und PädagogInnen sorgen für das Wohlergehen dieser besonderen Menschen.

Und Sie als Elternteil? Sie als Schwester oder Bruder?

Fühlen Sie sich unterstützt? Verstanden? Ernst genommen? Fühlen Sie sich gehört? Gibt es „Raum“ und „Zeit“ zum Ausruhen? Ein “Raum“ ohne speziellen Erwartungen?

Können Sie aussprechen, was Sie belastet, was Sie traurig macht und was Ihnen Angst macht? Oder vielleicht auch wütend macht, weil das Leben oft ungerecht erscheint?

Als Behindertenpädagogin und Lebens- und Sozialberaterin höre ich Ihnen einfühlsam zu, um dann gemeinsam mit Ihnen Ihre Ressourcen zu erforschen und zu stärken. Damit Sie mit neuen Kräften die Herausforderungen Ihres Lebens meistern können.


Einzelsupervision und Beratung für MitarbeiterInnen und Azubi in Behinderteneinrichtungen

MitarbeiterInnen und Auszubildende in Behinderteneinrichtungen leisten wertvolle Arbeit. Aus eigener Berufserfahrung weiss ich, dass diese Tätigkeit manchmal sehr belastend und überfordernd sein kann und dass häufig sog. „Grenzerfahrungen“ gemacht werden.

Um in solchen schwierigen Situationen angemessen reagieren zu können, um „bei sich“ bleiben zu können und um das stimmige Nähe-Distanz-Verhältnis zu finden, ist meines Erachtens Selbstreflexion über die eigene Lebensgeschichte sowie berufliche Tätigkeit von hoher Priorität. Ebenso spielt die Fähigkeit zum „Abschalten“ eine wesentliche Rolle bei der Psychohygiene.

Psychohygiene zähle ich zu den wichtigsten „Leistungen“ bei Menschen, welche in schwierigen Berufsfeldern arbeiten. Denn nur wer für seine eigene psychische (und natürlich auch physische) Gesundheit sorgt, kann in dieser so wichtigen Arbeit Qualität und Quantität gewährleisten.

Meines Erachtens benötigt es hierzu nebst der Gruppen- oder Teamsupervision auch die Einzelsupervision oder die Einzelberatung. Viele Themen können und wollen in der Gruppe nicht angesprochen werden. Gründe hierfür können mangelndes Vertrauen, Angst, Scham oder einfach Zeitmangel sein.

Ich biete Ihnen unter Einhaltung meiner beruflichen Schweigepflicht einen geschützten Rahmen, in welchem Sie sich und/oder Ihre berufliche Tätigkeit reflektieren können.


Krisenintervention in Behinderteneinrichtungen

Menschen mit Behinderung sind meines Erachtens die am Meisten von Krisen betroffenen Menschen. Wiederholt erleben sie Verlusterfahrungen: Verlust ihrer körperlichen und geistigen Fähigkeiten, Verlust ihrer Bezugspersonen-Angehörige sowie BegleiterInnen, Verlust ihrer Selbstbestimmung, Verlust ihrer gesundheitlichen Vitalität, und noch vieles mehr.

Nach außen hin zeigen sie sich in solchen Situationen oft gleichgültig, als ob sie emotional nichts empfinden würden. Als ob sie unberührbar wären.

Ich bin mir sicher, dass diese besonderen Menschen ebenfalls den Schmerz des Verlustes empfinden. Sie lenken den Schmerz oft nach Innen und erscheinen dadurch immer ruhiger. In Wahrheit stumpfen sie mit jeder Verlusterfahrung immer mehr ab.

Ich sehe mich als Begleiterin welche die Menschen an der Hand nimmt und sie behutsam aus dem Schmerz herausführt. Ich vermittle ihr/ihm, dass es in Ordnung ist, zu weinen; dass es in Ordnung ist, traurig zu sein und dass es in Ordnung ist, wütend zu sein auf jene, die sie/ihn verlassen haben.

Wenn die verdrängten Emotionen zugelassen und gewürdigt werden, können sie „entlassen“ werden. Somit wird Platz geschaffen für neue Lebensenergie, welche sich in Lebensfreude ausdrücken kann.

Ich „arbeite“ mittels Gesprächen, Bewegung, Tanzen, kreatives Malen und Ritualen.


Setting:

Einzelbegleitung

Begleitung einer Gruppe bei einem gemeinsamen Verlust





Große Veränderungen geschehen nicht dadurch, dass wir auf den richtigen Zeitpunkt warten, oder Pläne für die Zukunft schmieden. Sie geschehen, indem wir kleine Schritte machen. Jetzt sofort.



FÜR Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung